Kapellmeister Franz Ellmer wechselte 1965 zurück aufs Flügelhorn und nach einjähriger "Übergangslösung" durch Franz Atzmanstorfer übernahm der schon erwähnte Hans Huber die musikalische Leitung. 1970 erfolgte die kostspielige Umrüstung auf "Normalstimmung". Es konnten damit Oboe und Fagott besetzt werden, und der musikalische "Allrounder" Josef Atzmanstorfer, bisher auf Trompete und Oboe, bekam eine "Lyra" (Glockenspiel), die speziell bei der Marschmusik musikalisch und auch optisch ein gelungener Aufputz ist. Die "Normalstimmung" erlaubte, ihn am Klavier in Kombination mit dem Blasorchester einzusetzen. Nicht zuletzt, dem allgemeinen Trend folgend, forcierte Kapellmeister Huber die neuzeitliche Blasmusikliteratur. Amerikanische Märsche, Tangos, Blues u. a. bereicherten das Programm und Teilnahme an Wertungsspielen und Rundfunkaufnahmen rundeten die musikalischen Aktivitäten dieser Zeit ab. Die "Goiserer Bauernmusikkapelle" leitete ebenfalls Hans Huber, sie bestand aus einem Gutteil von Bürgermusikanten und wirkte erfolgreich im In- und Ausland. Plötzliches gesundheitsbedingtes Ausscheiden (1983) des so erfolgreichen Kapellmeisters machte die Bürgermusik mit einem Schlag führungslos.
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